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Aktuelles

22.01.2021

Liste systemrelevanter Berufe und soziale Aspekte entscheidend für Betreuung

Ab Montag, 25. Januar 2021, sind die Berliner Kitas und Kindertagespflegestellen geschlossen und stellen auf einen Notbetrieb um. Die Notbetreuung kann ab dann nur für Kinder in Anspruch genommen werden, wenn ein Elternteil einen sogenannten systemrelevanten Beruf ausübt, von Alleinerziehenden sowie in Fällen einer besonderen sozialen Belastung oder einem besonderen pädagogischen Bedarf. Die Regelung gilt vorerst bis zum 14. Februar 2021.

Im Einzelnen gilt für die Berliner Kitas und Kindertagespflege nun Folgendes:

  • Kitas und Kindertagespflegestellen werden ab dem 25. Januar 2021 geschlossen. Sie bieten aber ab diesem Zeitpunkt flächendeckend einen Notbetrieb an. Die SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde entsprechend angepasst.
  • Die Notbetreuung steht Eltern offen, wenn sie einen außerordentlichen dringlichen Betreuungsbedarf für ihre Kinder haben. Dieser kann auch nur an einzelnen Tagen oder stundenweise bestehen. Eltern sind dringend aufgefordert, dies bei der Bedarfsanmeldung zu berücksichtigen.

Zusätzlich zum außerordentlichen dringlichen Betreuungsbedarf muss eines der folgenden Kriterien erfüllt sein:

    • Ein Elternteil übt einen Beruf aus, der auf der Liste der sogenannten systemrelevanten Berufe Diese Liste enthält die Berufe, die nach Einschätzung der Innenverwaltung zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur der Stadt unverzichtbar sind (KRITIS-Liste). Sie wird am morgigen Donnerstag den Kita-Trägern übermittelt und auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie veröffentlicht. Auch im Homeoffice kann ein Betreuungsanspruch bestehen.
    • Ein Elternteil ist alleinerziehend. Der zeitliche Anspruch bemisst sich nach dem Umfang des außerordentlichen Betreuungsbedarfs.
    • Die Familie befindet sich in einer sozial schwierigen Situation oder es besteht ein besonderer pädagogischer Bedarf (Entscheidungen im Einzelfall)
  • Grundsätzlich soll im Kita-Notbetrieb jeweils mindestens eine Gruppe mit Ganztagsbetreuung angeboten werden, um systemrelevante Berufstätige zu unterstützen.
  • Die durchschnittliche wöchentliche Auslastung soll in Kitas den Wert von 50 Prozent nicht überschreiten, in der Kindertagespflege 60 Prozent. Ist dies der Fall, können weitere Kriterien wie eine Priorisierung bestimmter Berufe herangezogen werden. Diese werden in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Inneres festgelegt. Bei sehr geringen Auslastungen können auch Bedarfe außerhalb der Systemrelevanz berücksichtigt werden.
  • Kitas, die überdurchschnittlich viele Kinder von Eltern systemrelevanter Berufe betreuen, können in Abstimmung mit der Kita-Aufsicht abweichende Regelungen vereinbaren. Dies gilt auch bei nicht ausreichend vorhandenem Personal.

Für Fragen von Eltern, die nicht vor Ort in den Kitas geklärt werden können, ist die Kita-Hotline der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie geschaltet. Sie ist werktags zwischen 9 und 13 Uhr erreichbar, Tel. 030 90227-6600.

Schriftliche Fragen können per E-Mail an die Kita-Notfallbetreuung gerichtet werden: Kita.Notfallbetreuung@senbjf.berlin.de

Weitere Informationen und eine Liste der systemrelevanten Berufe finden Sie unter:
› www.berlin.de/sen/bjf/corona/kita

› 7. Informationsschreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Betreuung in Berliner Kindertagespflegestellen ab dem 25.01.2021

18.01.2021

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert in einem Schreiben, das über die Jugendämter an alle Berliner Kindertagespflegepersonen gesandt wird, über Regelungen zu Online- und Präsenz-Fortbildungen:

› Schreiben SenBJF vom 18.01.2021

07.01.2021

Die Berliner Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bieten aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen weiterhin lediglich eine Notversorgung für die Berliner Familien und ihre Kinder an. Die Notversorgung kann bei einem durch die Eltern eingeschätzten außerordentlichen und dringlichen Betreuungsbedarf in Anspruch genommen werden. Die Eltern sind allerdings aufgefordert, die Betreuung ihrer Kinder soweit wie möglich zu Hause beziehungsweise anderweitig zu organisieren. Um die Kontaktreduzierung auch im weiteren Verlauf des Lockdowns zu gewährleisten, wird die Inanspruchnahme der Betreuungsangebote in der Kindertagesförderung laufend evaluiert.

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 06.01.2021

04.01.2021

Damit Kinder besser durch die dunkle Jahreszeit kommen, erhalten die Berliner Kindertagespflegestellen 6.000 Reflektor-Warnwesten. Darüber hinaus statten die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm ProKindertagespflege sie mit 1.800 Mund-Nasenschutz-Masken aus. Der Gesamtwert für diese Schutzausrüstung beträgt rund 30.800 Euro. Insgesamt gibt es in Berlin 1.457 Kindertagespflegestellen, die insgesamt rund 5.300 Kinder betreuen und fördern.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Neben dem Gesundheitsschutz der Kindertagespflegepersonen liegt uns die Sicherheit kleiner Kinder im Straßenverkehr am Herzen. Gerade jetzt, wo es draußen lange dunkel ist, wollen wir, dass andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer die Kinder frühzeitig sehen und Rücksicht auf sie nehmen.“

Die Mund-Nasenschutz-Masken und Reflektor-Warnwesten stehen seit dem 14.12.2020 zur Verfügung. Sie wurden zunächst an die Fachberatungen für Kindertagespflege der Jugendämter in den zwölf Bezirken geliefert. Von dort werden sie an die Kindertagespflegepersonen verteilt.

Quelle: Newsletter 46/2020 der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin

04.01.2021

Wie in jedem Jahr werden zum 01.01.2021 wieder die Rechengrößen für die Sozialversicherungsbeiträge und der Grundfreibetrag für die Einkommensteuer angepasst. Es gelten dann für selbstständig tätige Kindertagespflegepersonen folgende Beträge:

  • Die Mindestbemessungsgröße für die Kranken- und Pflegeversicherung beträgt 1.096,67 €.
  • Krankenversicherungsbeitragssätze und Mindestbeiträge:
    • Krankenversicherung ohne Krankentagegeldversicherung: 14,0 % = mindestens 153,53 €
    • Krankenversicherung mit Krankentagegeldversicherung: 14,6 % = mindestens 160,11 €.
    • Liegt das steuerpflichtige Einkommen über der Mindestbemessungsgröße, werden die Beiträge entsprechend prozentual errechnet.
    • Zusätzlich werden die Zusatzbeiträge der Krankenkassen in Höhe von ca. 1,3% fällig.
  • In der gesetzlichen Familien-Krankenversicherung kann mitversichert sein, wer nicht mehr als 470,00 € steuerpflichtiges Einkommen monatlich erzielt.
  • Pflegeversicherung: 3,05 % (mit eigenen Kindern) bzw. 3,3 % (ohne eigene Kinder), d.h. 33,45 € bzw. 36,19 €.
  • Rentenversicherung: 18,6 %, Mindestbeitrag: 83,70 €.
  • Der Grundfreibetrag für die Einkommensteuer liegt 2020 bei 9.744,00, bei zusammen veranlagten Verheirateten bei 19.488,00 €.

Quelle: Bundesverband für Kindertagespflege e. V. › www.bvktp.de

15.12.2020

In einem Schreiben an die Kindertagespflegepersonen vom 15.12.2020 informiert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, dass die Zahl der Kontakte in den Kindertagespflegestellen ab dem 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 deutlich reduziert werden soll.

Zu diesem Zweck werden alle Eltern eindringlich aufgefordert, ihr Kind in dieser Phase möglichst zu Hause zu lassen bzw. nur im Falle eines außerordentlich dringlichen Betreuungsbedarfs ein Angebot in der Kindertagespflegestelle in Anspruch zu nehmen.

Entsprechend bieten die Berliner Kindertagespflegestellen in der Phase bis zum 08.01.2021 eine Notversorgung für all jene Kinder an, deren Eltern in der Phase des Lockdown keine Möglichkeit einer Betreuung zuhause haben. Dies gilt grundsätzlich für alle Kindertagespflegepersonen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

› 6. Schreiben zur Betreuung in Berliner Kindertagespflegestellen ab dem 16.12.2020

› Elterninformationen zur Betreuung in Berliner Kindertagespflegestellen ab dem 16.12.2020

12.11.2020

Die Corona-KiTa-Studie hat im Monatsbericht Oktober rund 1.000 erste Rückmeldungen der Kindertagespflegestellen ausgewertet: „Höchstens 5,5 Prozent der teilnehmenden Kindertagespflegepersonen berichten von Verdachtsfällen bei den betreuten Kindern oder Eltern. Der Anteil an infektionsbedingten Schließungen ist mit ein bis zwei Prozent bei den teilnehmenden Kindertagespflegestellen ähnlich niedrig wie bei den Kindertageseinrichtungen.“

› Monatsbericht Oktober auf der Website www.corona-kita-studie.de

Es werden weiterhin Teilnehmer*innen gesucht:

› www.corona-kita-studie.de

10.11.2020

Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Mario Czaja (CDU)

In der schriftlichen Anfrage geht es um die Finanzierung der Ausfallkosten für Tagespflegepersonen im Falle einer angeordneten Quarantäne wegen einer COVID-Erkrankung und die regelmäßige Corona-Testungen von Tagespflegepersonen.

› Antwort der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur schriftlichen Anfrage (PDF)

05.11.2020

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